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Probleme der meisten aktuellen Netbooks im Jahre 2011

Probleme der meisten aktuellen Netbooks im Jahre 2011

Betrachtet man die Vielzahl unterschiedlicher Netbooks fallen doch einige Gemeinsamkeiten auf, welche auch im Jahr 2011 einen negativen Eindruck hinterlassen. Dies betrifft in der Regel jedoch nicht nur die Modelle welche keine Testsieger sind, sondern auch die Geräte, welche zahlreiche Auszeichnungen durch mehrere Fachzeitschriften bekommen haben. Ebenfalls scheinen diese Probleme nahezu unabhängig von der Preiskategorie zu sein. Doch worum geht es, was sind die größten Nachteile der aktuellen Netbook Testsieger im Jahre 2011?

Das größte Problem stellt der nach wie vor zu geringe Arbeitsspeicher dar. Fast alle Netbooks werden in der Standardversion mit lediglich 1 Gigabyte Speicher ausgeliefert. Dies führt dazu, dass viele Benutzer denken ihr Gerät wäre zu langsam, obwohl dies gar nicht der Fall ist. In der Regel reicht die Performance der gänigen Prozessoren völlig aus um ein flüssiges Arbeiten zu gewährleisten. Durch die Kombination von Windows 7 und lediglich 1 Gigabyte Arbeitsspeicher kommt es allerdings genau hier zu einem Engpass, welcher nicht durch eine schnellere CPU zu kompensieren ist. Doch es gibt Hoffnung: fast alle Netbooks lassen sich inzwischen ohne großen Aufwand auf 2 Gigabyte aufrüsten! Wünschenswert wäre es allerdings, wenn dieses Problem auf der Seite der Hersteller erkannt und gebannt werden würde. „Cross-Selling“ kann eben nicht immer die Lösung sein und die Zufriedenheit der Kunden sollte hier mehr ins Gewicht fallen.

Ein weiterer Punkt, welcher allerdings bei weitem nicht so schwerwiegend ist wie das Arbeitsspeicherproblem, ist der Einsatz von Windows 7 in der Starter-Edition. Das Betriebssystem bietet zwar zunächst alles um damit arbeiten zu können, geht es aber darüber hinaus, muss der Kunde doch relativ schnell ein Upgrade auf eine vollwertige Windows-Version kaufen. Hier wäre es wünschenswert, wenn diese Option bereits bei der Bestellung zur Verfügung stehen würde um somit eine günstigere OEM-Version einkaufen zu können. Relativiert wird dies jedoch durch den bereits stark gesunkenen Preis für die aktuelle Windows-Version. Ferner bleibt bei der Thematik Betriebssystem abzuwarten, wie sich der Markt für Google´s Betriebssystem Android auf den Netbooks entwickeln wird.

Das nach wie vor eher wenige Netbook-Modelle über 3D-Grafik und HDMI-Ausgang verfügen ist nicht unbedingt als Nachteil zu sehen. Die meisten Benutzer werden diese Geräteklasse vermutlich eher zum Arbeiten nutzen und da fällt dies nicht so schwer ins Gewicht. Durch die fallenden Preise und den Innovationsdruck werden die zukünftigen Netbooks diese Funktionen aber vermutlich auch in naher Zukunft als Standard bereitstellen. Bis dahin ist die fehlende Funktionalität für diejenigen, welche vornehmlich auf Multimediaanwendungen aus sind, noch als ein weiterer Nachteil aufzufassen.

Was ist Ihre Meinung? Gibt es etwas, dass Sie sich für die Entwicklung der Netbooks im Jahr 2011 besonders wünschen würden?

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