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Asus f201e

Asus ist einer der wenigen Hersteller, welcher dem Netbook auch in 2012 und 2013 treu bleibt. Als Pionier in der Produktion von hervorragenden Netbooks ist den Entscheidern bei Asus scheinbar sehr wohl bewusst, dass der Hype um die Tablet-PCs nicht lange anhalten wird. Für alle die unterwegs viel Arbeiten stellt das neue Netbook aus dem Hause Asus eine lange erwartete Problemlösung dar: lange Akkulaufzeiten, gute Performance und eine echte Tastatur sorgen für ein schnelles und flüssiges Arbeiten. Doch nicht nur die inneren Werte können überzeugen. Asus legt bei dem Design sehr viel Wert auf das Gehäuse und hebt sich damit deutlich von der Masse der aktuellen Netbooks ab. Äußerlich sieht das Asus f201e nahezu wie ein Ultrabook aus und sorgt in der Uni oder im ICE für neidische Blicke.

Technisches zum Asus f201e

Das Asus f201e ist mit einem 11,6“ Display ausgestattet und bietet damit mehr als ausreichend Platz für das Surfen im Internet oder das Arbeiten mit Office-Anwendungen und Tabellenkalkulationen. Die Auflösung des Netbooks verfügt über die typischen 1366×768 Bildpunkte und entspricht dem aktuellen Standard für Modelle mit 11,6“ bis 15“.  Bei dem Display handelt es sich um ein glänzendes Display. Dies soll einem Arbeiten im Freien jedoch nicht im Weg stehen. Gute Helligkeitswerte können dieses kleine Manko durchaus kompensieren und sogar ein deutlich besseres Bild als auf matten Displays erzeugen.  Sobald das Gerät verfügbar ist, wird es hier ein Update diesbezüglich geben.

Als Prozessor setzt Asus nach langer Abstinenz wieder auf Recheneinheiten aus dem Hause Intel. Während in den letzten Jahren AMD die Nase bei der Performance im Netbooksegment vorne hatte, wird sich dies nun sehr wahrscheinlich rapide ändern. Die neuen Dualcore-Prozessoren, welche auf den Namen Celeron 847 hören, bringen einen deutlichen Leistungsgewinn in die Netbooks. Getaktet ist der Celeron 847 mit zweimal 1,1 GHz. Durch den Einsatz der Mehrkern-Prozessoren profitieren zahlreiche Anwendungen, da die Arbeitslast auf zwei Kerne verteilt werden kann. Hiervon profitieren insbesondere rechen- und grafikintensive Anwendungen. Doch nicht nur die Leistung kann sich sehen lassen. Durch die neuen Strukturen arbeitet der Prozessor sehr effizient. Die Leistungsaufnahme liegt bei sehr guten 17 Watt und sorgt so für sehr lange Akkulaufzeiten.

Direkt in die CPU integriert befindet sich die neue Grafikkarte. Der Grafikchip Intel GMA HD sorgt für genügend Reserven beim Abspielen von HD-Videos oder beim Spielen von nicht ganz aktuellen Games. Der Unterhaltungsfaktor kommt dementsprechend nicht mehr zu kurz. Wie bei fast allen (Notebooks zum Spielen bieten hier eine Ausnahme) mobilen Endgeräten setzt Asus beim f201e auf einen „Shared Memory“ des Grafikchips. Dies bedeutet, dass die Grafikeinheit auf den Hauptspeicher des Netbooks zurückgreift. Tendenziell ist dies eher suboptimal, sorgt aber für das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, da eine dedizierte Grafikkarte erheblich teurer wäre. Asus hat dieses Problem erkannt und interveniert mit einer sehr großzügigen Speicherausstattung von vier Gigabyte. Dies gab es bisher in fast keinem Netbook.

Wie sehr Asus dazu gelernt hat, lässt sich auch an der großzügig ausgestatten Festplatte, mit 500 GB Speicherplatz, erkennen. Anstatt auf eine Minimallösung zu setzen, scheinen die neuen Netbooks für Asus inzwischen ein vollwertiger Ersatz für die Subnotebooks darzustellen. Aus der Sicht der Redaktion eine sehr begrüßenswerte und längst überfällige neue Denkweise. Einzig die Option für eine SSD-Festplatte fehlt bisher, was in dieser Preisklasse jedoch verständlich ist. Als kleinen Bonus legt Asus jedem fs201e einen Webspeicherplatz mit einer Größe von 32 Gigabyte bei. In Anbetracht der Zielgruppe stellt dies einen deutlichen Mehrwert dar, da die wichtigsten Daten so überall in der Cloud verfügbar sind.

Die verbaute Webcam entspricht dem aktuellen Standard. Hier sollte nicht zu viel erwartet werden, aber auch nicht zu wenig. Es handelt sich um eine handelsübliche Webcam mit HD (720p), welche alle Anforderungen erfüllt und keine Wünsche offen lässt. Lediglich ein Verschluss für die Webcam fehlt.

Die Anschlüsse des f201e können sich ebenfalls sehen lassen und entsprechen eher den Standards moderner Notebooks als den Netbooks der letzten Jahre. Auch hier scheint viel dazu gelernt worden zu sein. Neben einem Wireless LAN (WLAN) mit den Standards b/g/n verfügt das neue Netbook von Asus auch über einen USB 3.0 Anschluss und zwei USB 2.0 Anschlüsse. Ferner verfügt das Asus-Netbook über einen HDMI-Ausgang und kann somit an alle aktuellen Monitore, Fernseher und Beamer angeschlossen werden. Das vor allem auch Studenten und Geschäftsleute zur Zielgruppe gehören ist unschwer an dem ebenfalls integrierten VGA-Anschluss zu erkennen. Hierdurch können auch ältere Beamer und Monitore angeschlossen werden. Einer erfolgreichen Präsentation steht nichts mehr im Wege. Auf Bluetooth hat Asus verzichtet. Ob dies wirklich ein Nachteil ist, oder der konsequenten Ausrichtung auf ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis geschuldet ist, muss  jeder selbst entscheiden.

Während die Leistungsdaten des neuen Netbooks großzügig bemessen sind, sieht dies bei dem Formfaktor etwas anders aus. Hier wurde viel Wert auf ein möglichst kleines und effektiv genutztes Gehäuse gelegt. Die Abmessungen sind mit 303 x 200 x 21,2 mm bei einem Gewicht von gerade einmal 1,25kg als äußerst elegant zu bezeichnen.

Fazit

Für alle die auf der Suche nach einem aktuellen Netbooks sind lohnt sich ein Blick auf das Asus f201e definitiv. Während viele andere Netbookhersteller eine eher stiefmütterliche Modellpflege betreiben ist Asus quasi ein Quantensprung gelungen. Die verbaute Technologie wurde auf den neusten Stand gebracht und das Design wurde an die neusten Trends angepasst. Das f201e bietet damit ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, eine für Netbooks sehr gute Leistung und dazu noch ein hervorragendes Design im Ultrabook-Stil. Neidische Blicke sind also garantiert.

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