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Asus EeePC 1015PE

Noch gibt es die Geräteklasse der Netbooks nicht allzu lange. Und trotzdem lässt es sich bei einigen Modellen durchaus von einem „klassischen Netbook“ sprechen. Beim Asus Eee PC 1015PE handelt es sich um genau so ein Gerät – technisch und optisch zurückhaltend, im Detail aber dennoch sinnvoll aufgebaut. Allerdings fehlt Klassikern oft auch ein wenig der Drive moderner Systeme.

Technische Ausstattung des Asus EeePC 1015PE

Große technische Wagnisse geht Asus mit dem EeePC 1015PE nicht ein. Die Hardwareausstattung entspricht komplett Microsofts Profil für Netbooks mit der Windows7 Starter-Edition. Ein Intel Atom N450 mit 1,6 Ghz Taktfrequenz und nur einem Rechenkern, ein Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit 160 Gigabyte Speicherkapazität sind nicht allzu zukunftsweisend und sorgen im Alltag auch für die eine oder andere Ruhepause bedingt durch längeres „Nachdenken“ des Netbooks. Allerdings verbietet Microsoft den Abnehmern der preiswerten Starter-Edition von Windows 7 auch den Einsatz besserer Ausstattung, selbst zwei Gigabyte RAM sind laut den Statuten des Softwaregiganten verboten – dabei sorgt ein Upgrade über einen spürbaren Geschwindigkeitsschub. Für reine Office-Aufgaben ohne große Ansprüche reicht die technische Grundlage jedoch aus. Webseiten mit aufwändigen Flash-Inhalten oder Filme in höheren Auflösungen verbietet allerdings schon der betagte GMA3150-Grafikchip. Einen Pluspunkt verdient sich Asus allerdings bei der Wahl des Displays: Der 10,1 Zoll große Bildschirm ist mit einer matten Oberfläche versehen und lässt sich so auch in der Sonne oder bei Gegenlicht ablesen. Und auch die Akkulaufzeit ist mit sechs bis sieben Stunden bei moderater Last durchaus überzeugend.

Vor- und Nachteile des Asus EeePC 1015PE

Wird das Netbook mit anderen Aufgaben als einfachen Büroarbeiten gefordert, fällt sofort die fehlende Rechenleistung des mittlerweile etwas angegrauten Atom N450 auf. Dank Hyperthreading simuliert der Prozessor zwar einen zweiten Rechenkern, so richtig flott mag das 1015PE aber in keiner Situation arbeiten. Die Wiedergabe höher aufgelöster Filme verbietet sich aufgrund der fehlenden GPU-Beschleunigung sowieso. Das Display löst mit 1024 x 600 Bildpunkten eher gering auf, für viele Aufgaben wären einige zusätzliche Pixel durchaus sinnvoll. Trotzdem: Mit dem Asus EeePC 1015PE erwirbt man Mobilität. Das Gewicht des Netbooks ist mit 1,25 Kilogramm recht gering, der Akku hält einen guten Arbeitstag lang ohne Steckdose durch und der matte Bildschirm lässt sich auch im Zug oder auf der Terrasse ablesen. Die Tastatur ist ok, sorgt aber vor allem bei Vielschreibern nicht für Begeisterungsausbrüche

Fazit

Mobiler Langläufer mit etwas langsamer Hardware: Im Jahre 2009 waren solche Netbooks die absoluten Überflieger, heutzutage dürfte es allerdings durchaus etwas mehr Leistung sein. Positiv fallen aber immerhin die Akkulaufzeit und das matte Display auf.

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