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Asus Eee PC 1215N

Die Grenzen zwischen den leistungsstärkeren aber auch teureren Subnotebooks und den handlichen Netbooks verschwimmen bei Asus zusehends. Mit dem Asus Eee PC 1215N bringt der asiatische Hersteller ein weiteres Netbook mit einem 12 Zoll großen Display auf den Markt. Allerdings überzeugt nicht nur die Bildschirmdiagonale sondern auch die Leistung des flotten Netbooks.

Technisches zu dem Asus Eee PC 1215N

Doppelte Kerne, doppelte Leistung – so einfach funktioniert die Rechnung zwar nicht in jedem Fall, bei Intels Atom-CPU beschleunigt die Kernverdopplung die Arbeit jedoch ungemein. Intels Atom D525 taktet seine zwei Rechenkerne dabei mit 1,8 Gigahertz und liegt damit sogar im Takt über dem Netbookstandard von 1,6 Ghz. Gleich zwei Arbeitsspeichermodule nimmt der Asus Eee PC 1215N auf, bestückt ist das Gerät mit zwei Modulen zu je einem Gigabyte. Als Betriebssystem installiert Asus Windows 7 Home Premium 32 Bit vor, so dass ein Aufrüsten auf vier Gigabyte sich kaum rentieren dürfte – erst die 64-Bit-Version kann die kompletten 4 GB ansprechen. Erfreulich: Asus vertraut nicht auf Intels hüftschwache GMA3150 Grafiklösung sondern gönnt dem 1215N einen zusätzlichen Grafikchip von Nvidia, den ION2. Bei Büroaufgaben ohne grafischen Anspruch nutzt das Netbook jedoch weiterhin Intels GMA-Grafik und spart so Energie. Per Optimus-Technik schaltet der Rechner bei der Videowiedergabe, bei Spielen oder auch bei GPU-beschleunigten Grafikprogrammen auf den flotten ION2-Chip um. Weniger erfreulich jedoch ist die stark spiegelnde Oberfläche des Bildschirmes. Zudem ist das mit 1366 x 768 Bildpunkten recht hoch auflösende Display sehr blickwinkelabhängig, es ist daher selbst in Innenräumen nicht immer leicht, eine gute Arbeitsposition vor dem Netbook zu finden. Im Freien braucht man sich diese Gedanken gar nicht erst zu machen, aufgrund der Spiegelungen verbietet sich der Einsatz unter freier Sonne komplett.

Vor- und Nachteile

Neben dem glänzenden Schminkspiegel-Bildschirm fällt auch die Tastatur eher durchschnittlich aus. In der Mitte biegt sich das Keyboard recht weit durch und auch generell wirkt die Verarbeitung teilweise etwas schlampig. Dafür stimmt die Leistung – mit dem Asus Eee PC 1215N lässt es sich nicht nur bequem und flüssig arbeiten – im Vergleich zu einem Singlecore-Atom ein sehr eindrucksvoller Fortschritt – sondern auch spielen. Selbst populäre Titel wie World of Warcraft bringen mit dem Netbook Spaß. Bei voller Last, also auch mit aktiver ION-Grafik, reicht die Kapazität des Akkus allerdings nur noch für knappe drei Stunden mobile Freiheit. Normale Büroarbeiten mit etwas abgedunkelten Display beanspruchen den Energielieferanten deutlich weniger, bis zu sechs Stunden Laufzeit sind so realisierbar.

Fazit

Fast schon ein vollwertiges Notebook mit großem Bildschirm und guter Auflösung: Das 1215N könnte das ideale Netbook sein, wenn Asus nur vor dem Verkauf einen Blick auf das unterdurchschnittliche Display geworfen hätte. Dafür überzeugt die Rechenleistung und die Grafikpower – selbst 1080p-Videos sind kein Problem und auch viele Spiele laufen flüssig.

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