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Asus EEE PC 1215B

Jahrelang konnte Intel mit dem ATOM-Prozessor den Netbookmarkt dominieren. Auch Asus als Pionier in diesem Segment setzte bei fast allen bisher erhältlichen Netbooks auf diese CPU. Nun aber stößt auch AMD in den Bereich der energiesparenden Ultramobil-CPUs vor und kombiniert diese sogar mit einer vergleichsweise schnellen Grafiklösung. Mit dem Asus EEE PC 1215B ist nun das erste Asus-Netbook auf Basis von AMDs Fusion-Prozessoren erschienen – und um es vorwegzunehmen, die Leistung der Recheneinheit kann durchaus überzeugen. Der EEE PC 1215B eignet sich damit sowohl als Office-Netbook als auch für Multimediaanwendungen. Sogar hochauflösende BluRay-Filme sind für das 1215B kein Problem.

Technisches zum Asus EEE PC 1215B

Das 1215B ist mit seinen 12,1 Zoll Bildschirmdiagonale eines der größten Netbooks auf dem Markt. Im Gegensatz zu den unzähligen 10-Zoll-Modellen bietet das größere Display aber handfeste Vorteile bei der Bedienung. Auch die recht hohe Auflösung von 1366×768 Bildpunkten spricht für sich und sorgt dafür, dass das 1215B auch als ernsthaftes Arbeitsgerät in Frage kommen kann. Allerdings ist das Netbook nicht für die Arbeit unter der freien Sonne gedacht, das Display spiegelt sehr stark. Eine gute Wahl hat Asus mit dem Prozessor getroffen. Bei AMDs E-350 handelt es sich um einen 1,6 Ghz schnellen Doppelkernprozessor mit integrierter HD6310-Grafikeinheit. Liegt die Rechenleistung noch auf dem Niveau eines Doppelkern-Atom überzeugt dagegen die Grafik. Videobeschleunigung ist bis zu 1080p problemlos möglich und auch viele Spiele laufen ohne zu murren. Generell fühlt sich die Arbeit mit dem 1215B durchgehend ein wenig flüssiger an als mit einem Atom-Prozessor. Dank der verbauten 2 Gigabyte RAM läuft zudem das vorinstallierte Windows 7 Home Premium angenehm schnell, ein Upgrade auf 4 GB DDR3-RAM wäre zudem möglich. Positiv fällt auch die Akkulaufzeit aus: Je nach Anwendungsbereich sind zwischen sechs und acht Stunden Laufzeit realisierbar.

Vor- und Nachteile des Asus EEE PC 1215B

Für die Arbeit im Freien eignet sich das Netbook leider nicht. Das Display spiegelt sehr stark und ist dabei nicht leuchtstark genug um die Spiegelungen zu kompensieren. Schade, denn die Akkulaufzeit weiß durchaus zu überzeugen und auch die Leistung des Fusion-Prozessors fällt für ein Netbook sehr gut aus. Längere Texte lassen sich mit der Chiclet-Tastatur des Asus EEE PC 1215B allerdings nicht verfassen, das Keyboard biegt bei stärkerem Druck in der Mitte etwas durch und der Tastaturanschlag ist zu schwammig. Bei der Schnittstellenvielfalt kann Asus allerdings wieder punkten: USB 3.0 und 802.11n-WLAN mit bis zu 300 Mbit/sek sind noch lange kein Standard im Netbookbereich. Vor allem externe Laufwerke profitieren durch die schnelle USB-Schnittstelle. Abgerundet wird die Schnittstellenauswahl durch Bluetooth, HDMI und VGA, einen Cardreader für SD-Speicher und eine Webcam mit durchwachsener Bildqualität.

Fazit

Dank guter Leistung, dem großen Display und einer alltagstauglichen Akkulaufzeit kann das 1215B in vielen Punkten auf voller Linie überzeugen. Schade nur, dass der gute Eindruck durch das stark spiegelnde Display und die durchschnittliche Tastatur etwas getrübt wird. Als multimedialer Begleiter in den eigenen vier Wänden eignet sich das Gerät allerdings perfekt.

Update: Das Netbook wurde von Asus einer Modellpflege unterzogen. Das folgende Angebot ist der aktuelle Nachfolger.

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