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Acer Aspire One 721

Acer bietet ein reichhaltiges Angebot unterschiedlichster Netbooks, mit dem Acer Aspire One 721 stößt der asiatische Hersteller allerdings in vielen Punkten schon zu den schnelleren Subnotebooks vor. Der Einsatz schnellerer Komponenten ist zwar aus Leistungssicht durchaus als positiv zu bewerten, bietet aber in anderen Punkten wie der Akkulaufzeit einige Nachteile.

Technische Ausstattung des Acer Aspire One 721

Das Acer AspireOne 721 sorgt dank des mit 11,6 Zoll recht großem Displays für eine gute Übersicht auf dem Desktop. Während Standard-Netbooks mit ihren 10,1 Zoll bei 1024 x 600 Bildpunkten zu wenig Übersicht und Platz bieten kann das Aspire One 721 überzeugen: 11,6 Zoll mit 1366 x 768 Pixeln Auflösung bietet viel Platz auf dem Bildschirm. Einen Fehler macht Acer allerdings bei so gut wie jedem Mobilgerät: Das Display ist spiegelt stark und ist daher nicht für den Einsatz in der Sonne oder generell bei Gegenlicht zu gebrauchen.

Untypisch für ein Netbook ist der verbaute Prozessor. AMDs „Nile“ genannte Plattform aus stromsparenden Mobilprozessoren bietet deutlich mehr Leistung als die für Netbooks konzipierten Atoms von Intel oder AMDs hauseigenen E-350-CPUs. Der Athlon II Neo K145 verfügt zwar über nur einen Rechenkern bei 1,8 Ghz Taktfrequenz, allerdings arbeitet dieser Kern spürbar schneller als die auf maximale Energieersparnis ausgelegten Netbook-CPUs. Das vorinstallierte Windows 7 fühlt sich so deutlich schneller an als auf vergleichbar ausgestatteten Netbooks mit Singlecore-Atom oder AMDs C-50. Ein zweiter Rechenkern indes hätte der CPU gut getan, vor allem wenn mehrere Programme gleichzeitig zum Einsatz kommen bremst der Prozessor den Rechner teilweise stark aus. Fazit: Besser als die klassischen Netbook-CPUs ist der K145 durchaus, für moderne Software reicht die Leistung dennoch nicht aus.

Die Grafik übernimmt AMDs Chipsatzgrafik Radeon HD 4225, die sich bis zu 384 Megabyte Speicher vom 2 Gigabyte großen DDR3-RAM des Rechners borgen darf. Im Gegensatz zu Intels GMA3150 in den aktuellen Atom-Prozessoren beschleunigt AMDs HD 4225 auch HD-Videos und Flashanimationen flüssig und energiesparend. Youtube-Videos beispielsweise ruckeln auch in 1080p nicht während Intels 3150 schon bei einigen Videos mit 480p einbricht. Selbst einfachere oder ältere Spiele laufen mit dem Grafikchip problemlos, Höchstleistungen sollte man trotz Support für DX10.1 allerdings nicht erwarten.

Vor- und Nachteile des Acer Aspire One 721

Das vergleichsweise große Display und der für ältere Single-Threaded-Anwendungen sehr gut geeignete Prozessor sorgen für eine gute Basis bei diesem Netbook. Mit dem Acer AspireOne 721

erwirbt man daher schon beinahe ein Subnotebook zum Preis eines Netbooks. Allerdings musste Acer auch an einigen Punkten sparen um den Preis halten zu können: Die Verarbeitung wirkt eher preiswert und auch der Akku ist alles andere als ein Langläufer. Unter Last und mit hochgeregelter Displayhelligkeit – alles andere ist aufgrund der starken Spiegelungen auch nicht ratsam – hält der Akku gerade einmal zwei Stunden durch. Ohne Last und mit dunkel gestelltem Bildschirm sind es maximal fünf Stunden. Gute Netbooks und auch Subnotebooks schaffen bis zu zehn Stunden. Wenigstens punktet das Acer Aspire One 721 bei der Lautstärke. Selbst unter Last ist der Lüfter nicht hörbar.

Fazit

Das Acer Aspire One 721 bietet für Netbook-Verhältnisse viel Leistung und ein angenehm großes Display mit guter Auflösung. Allerdings stört der Bildschirm durch Spiegelungen, selbst der Displayrahmen glänzt und zieht fettige Finger magisch an. Der größte Kritikpunkte ist allerdings die bescheidene Akkulaufzeit. Das Acer Aspire One 721 bietet daher zwar vergleichsweise viel Leistung, allerdings bei mangelhafter Mobilität.

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