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Acer Aspire One 522

Lange haben die Prozessortüftler bei AMD sich Zeit gelassen um in den Markt für Netbooks einzusteigen. Das Acer Aspire One 522 setzt auf AMDs C-50, einem Prozessor mit integrierter DX11-Grafiklösung und damit guten Multimediafähigkeiten. Der Prozessor setzt also genau dort an, wo Intels Atom aufgrund der eher langsamen Grafik patzt. Ein paar Haken hätte Acer dem Aspire One 522 allerdings zuvor entfernen können, nicht in allen Disziplinen überzeugt das preiswerte Netbook.

Technische Ausstattung des Acer Aspire One 522

Der AMD C-50 ist zwar ein reinrassiger Doppelkernprozessor, arbeitet jedoch nur mit einem Gigahertz Taktfrequenz. Im Vergleich zu Intels Atom-Riege wirkt der Takt schon beinahe bescheiden, aufgrund der deutlich leistungsfähigeren CPU-Architektur hält der C-50 allerdings gut mit. Die Leistung ordnet sich knapp hinter einem Doppelkern-Atom mit 1,5 Ghz ein, allerdings bietet AMDs Fusion-CPU zusätzlich noch eine recht leistungsfähige Grafikeinheit. Die AMD HD6250 beherrscht neben DirectX11 auch alle für Videobeschleunigung wichtigen Funktionen. So laufen auch hochauflösende Videos in 1080p flüssig und auch Flash-Animationen werden beschleunigt. Einige Programme nutzen die GPU zudem um die CPU beim Konvertieren von Musik oder Videos zu unterstützen. Ein wenig geizig hingegen wirkt das eine Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher im Acer Aspire One 522, ein Upgrade auf zwei oder besser gleich vier Gigabyte ist allerdings leicht erledigt und zudem preiswert. Da sich die Grafikeinheit 256 MB des Arbeitsspeichers abzweigt, bleiben im Alltag ansonsten nur noch bescheidene 768 MB übrig – zu wenig um mehrere Anwendungen gleichzeitig auszuführen. Wie auch die Grafikeinheit ist das Display HD-tauglich. Mit 1280 x 700 Bildpunkten weist es eine für 10,1 Zoll sehr angenehme Pixeldichte auf. Allerdings spiegelt der Bildschirm sehr stark und ist zudem nicht sonderlich leuchtstark.

Vor- und Nachteile

Wie bei so gut wie allen Netbooks mit Glare-Display schränkt der Bildschirm die Mobilität des Gerätes stark ein. Selbst bei nur geringer Sonneneinstahlung oder einer Lampe im Rücken des Anwenders lässt sich das Display kaum noch ablesen. Ein bedauerliches Manko, fällt doch die Rechenleistung dank AMDs C-50 erfreulich hoch aus, zumindest nach einem Speicherupgrade. Die Akkulaufzeit liegt allerdings auch nur im Mittelfeld – bis zu vier Stunden unter voller Last und maximal sechs Stunden bei geringer Last sind nicht überragend.

Fazit

Vergleichsweise viel Leistung aber wenig Arbeitsspeicher und ein ungeeignetes Display – ein wenig mehr Sorgfalt bei der Auswahl der Komponenten würde Acer gut tun. Das Acer Aspire One 522 ist zwar ein gutes Netbook, die Hauptaufgabe eines Netbooks – mobiles Arbeiten – verfehlt Acer allerdings.

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