Die besten Netbooks 2013

Die Konkurrenz für die Netbooks hat in 2013 weiter zugenommen. Die starke Verbreitung der Tablet-PCs und günstiger Notebooks hat einen Teil der Nachfrage substituiert. Doch bedeutet eine Nachfrageverschiebung noch lange nicht, dass die Mini-Notebooks ausgedient hätten oder gar ein schlechtes Produkte darstellen würden. Insbesondere für das mobile Arbeiten stellen sie nach wie vor eine gute Option dar.

  • ModellModell
  • ProzessorProzessor
  • ArbeitsspeicherArbeitsspeicher
  • DisplayDisplay
  • AuflösungAuflösung
  • GrafikkarteGrafikkarte
  • FestplatteFestplatte
  • HDMIHDMI
  • Asus

  • ModellF201E-KX065DU
  • ProzessorIntel Dual Core 847
  • Arbeitsspeicher4 Gigabyte
  • Display11,6″
  • Auflösung1366×768
  • GrafikkarteIntel HD
  • Festplatte500 Gigabyte
  • HDMIyes
  • Acer

  • ModellAspire 756
  • ProzessorIntel Dual Core 847
  • Arbeitsspeicher2 Gigabyte
  • Display10 accounts under one domain11,6″
  • Auflösung1366x768
  • GrafikkarteIntel HD
  • Festplatte320 Gigabyte
  • HDMIyes
  • Acer

  • ModellAspire One D270
  • ProzessorIntel Atom N260
  • Arbeitsspeicher1 Gigabyte
  • Display10″
  • Auflösung1024×600
  • GrafikkarteIntel GMA 3600
  • Festplatte320 Gigabyte
  • HDMIno

 

Die wichtigsten Vorteile eines Netbook

  • echte Tastatur erleichtert das Bewältigen von Office-Aufgaben erheblich
  • größere Displays
  • austauschbarer Akku
  • größere Anschlussvielfalt
  • geringerer Preis verbessert das Preis-Leistungs-Verhältnis

Die massive Werbung für die Tablets hat dazu beigetragen, dass viele Personen einen Tablet-PC gekauft haben, obwohl Ihnen ein Netbook objektiv betrachtet mehr genutzt hätte. Der Vergleich ist davon abgesehen unfair, da ein anständiger Tablet-PC das Doppelte eines modernen Netbooks kostet und somit mit der Kategorie „Mittelklasse Notebook“ zu vergleichen wäre.

Bei den günstigen Notebooks muss ebenfalls genau überlegt werden, ob diese tatsächlich eine passende Alternative darstellen. Insbesondere die kurzen Akkulaufzeiten bereiten oft Probleme. Für alle, die viel Wert auf lange Akkulaufzeiten legen und keine 800 Euro für ein gutes Ultrabook ausgeben wollen, gibt es kaum eine bessere Alternative.

 

Worauf sollte beim Netbook-Kauf in 2013 geachtet werden?

Durch die geringen Innovationszyklen im Netbookmarkt lohnt sich übrigens auch weiterhin ein Blick auf die älteren Modelle – diese sind oft günstig zu bekommen und bieten nahezu die gleiche Leistung wie die aktuellsten Netbooks.

Auch wenn die kleinen Geschwister der Notebooks ein nicht so breites Einsatzspektrum genießen wie ihre großen Brüder, so lohnt sich dennoch ein differenzierter Blick auf deren Einsatzgebiet. Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen einem reinem Netbook zum Arbeiten und einem Netbook für Multimedia-Anwendungen. Die wichtigsten Kriterien für eine Kaufentscheidung finden Sie im Anschluss an die folgende Tabelle.

Sie benötigen ein Netbook zum Arbeiten?

Dient das Netbook lediglich zum Arbeiten, dann reichen auch ältere Modelle aus den Jahren 2010 und 2011 vollkommen aus. Die Verarbeitung der Tastatur und die Akkulaufzeit sind hier von größerer Bedeutung.

  • Prozessor: Die Wahl des Prozessors ist eher nebensächlich, da die Leistungswerte nahe beieinander liegen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der greift zu einer AMD-CPU aus dem Jahr 2011.
  • Akku: Eine lange Akkulaufzeit und eine hochwertige Tastatur sind für ein Netbook zum Arbeiten deutlich wichtiger als eine schnelle Grafikkarte.
  • Speicher: Soll mit dem Netbook viel mit Office gearbeitet werden, empfiehlt sich eine Aufrüstung auf 2 Gigabyte Speicher.
  • Betriebssystem: Sofern keine Microsoft-Software verwendet werden muss lohnt sich definitiv ein Blick auf Netbooks ohne Microsoft-Betriebssystem. Die Modelle mit Linux sind nochmal einen Tick günstiger und meistens läuft das System auch deutlich schneller als Windows. Dank OpenOffice muss heute auch niemand mehr auf ein vollumfängliches Office-Programm unter Linux verzichten.
  • Display: Wer viel im freien arbeitet (oder auch im ICE), der sollte möglichst auf ein mattes Display setzen – schließlich soll das Display nicht als Spiegel für das Binden der Krawatte dienen.
  • Die Größe des Displays ist eher Geschmacksache. Eine gute Option stellen die 11,6“ Displays mit einer Auflösung von 1366×768 Bildpunkten dar. Die klassische Spezifikation eines Netbooks verfügt jedoch über ein 10“ Display. Diese haben den Vorteil, dass die Akkus geschont werden und somit eine längere Laufzeit realisiert werden kann.
  • Anschlüsse: Durch die steigende Verbreitung von HD-Beamern kann sich der Kauf eines Netbooks mit HDMI-Anschluss lohnen.

 

Sie benötigen ein Multimedia-Netbook?

Soll das Netbook vornehmlich für Multimedia-Anwendungen, und teilweise zum Spielen, verwendet werden, so lohnt sich der Kauf eines neueren Netbooks mit 3d-Grafikkarte. Vor allem die Netbooks mit AMD-Prozessor haben in diesem Segment die Nase vorne. Der Netbook-Testsieger „Acer Aspire One 722“ kann als Empfehlung der Redaktion genannt werden.

  • Prozessor: Die Prozessoren von AMD haben zurzeit die Nase vorne im Bereich der Multimedia-Performance. Für das gewisse Etwas an zusätzlicher Leistung sollte daher auf einen Prozessor aus dem Hause AMD des Jahres 2011 gesetzt werden. Die CPU von AMD „C-50“ erfreut sich gerade großer Beliebtheit.
  • Betriebssystem: Der Einsatz von Microsoft Windows ist bei diesem Einsatzszenario obligatorisch, da vor allem die meisten Spiele nur unter diesem System laufen.
  • Speicher: Ein Netbook mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher ist für den Multimedia-Einsatz unbedingt zu empfehlen.
  • Display: Bei einem vornehmlichen Einsatz in Innenräumen kann auf ein spiegelndes Display gesetzt werden. Diese haben oft eine brillantere Darstellung und geben die Farben sauberer wieder. Ein Display mit 11,6“ oder 12“ ist daher zu empfehlen.
  • Die Auflösung des Displays sollte 1366×768 Bildpunkte betragen, damit auch HD-Videos in ihrer vollen Bracht wiedergegeben werden können. Für Spiele gilt dies ebenfalls, wobei ein Netbook nie ein adäquater Ersatz für einen Desktop-PC oder ein Gamer-Notebook sein wird!
  • Festplatte: Bei der Größe der Festplatte spielen die persönlichen Vorlieben eine wichtigere Rolle als die Meinung der zahlreichen Tester. Sollen die Daten unbedingt auf der internen Festplatte gespeichert werden, oder liegen die meisten Daten auf externen Datenträgern bereit? Ab einer Größe von 250 Gigabyte reicht die Festplatte für fast alle Einsatzbereiche völlig aus.
  • Anschlüsse:  Soll das kleine Notebook auch im Wohnzimmer als Abspielgerät für Fotos oder Videos dienen, so ist der Kauf eines Modells mit HDMI-Anschluss zu empfehlen.

 

Probleme der meisten aktuellen Netbooks im Jahre 2013

Betrachtet man die Vielzahl unterschiedlicher Netbooks fallen doch einige Gemeinsamkeiten auf, welche auch im Jahr 2013 einen negativen Eindruck hinterlassen. Dies betrifft in der Regel jedoch nicht nur die Modelle welche keine Testsieger sind, sondern auch die Geräte, welche zahlreiche Auszeichnungen durch mehrere Fachzeitschriften bekommen haben. Ebenfalls scheinen diese Probleme nahezu unabhängig von der Preiskategorie zu sein. Doch worum geht es, was sind die größten Nachteile der aktuellen Netbook Testsieger im Jahre 2013?

Das größte Problem stellt der nach wie vor zu geringe Arbeitsspeicher dar. Fast alle Netbooks werden in der Standardversion mit lediglich 1 Gigabyte Speicher ausgeliefert. Dies führt dazu, dass viele Benutzer denken ihr Gerät wäre zu langsam, obwohl dies gar nicht der Fall ist. In der Regel reicht die Performance der gänigen Prozessoren völlig aus um ein flüssiges Arbeiten zu gewährleisten. Durch die Kombination von Windows 7 und lediglich 1 Gigabyte Arbeitsspeicher kommt es allerdings genau hier zu einem Engpass, welcher nicht durch eine schnellere CPU zu kompensieren ist. Doch es gibt Hoffnung: fast alle Netbooks lassen sich inzwischen ohne großen Aufwand auf 2 Gigabyte aufrüsten! Wünschenswert wäre es allerdings, wenn dieses Problem auf der Seite der Hersteller erkannt und gebannt werden würde. „Cross-Selling“ kann eben nicht immer die Lösung sein und die Zufriedenheit der Kunden sollte hier mehr ins Gewicht fallen.

Ein weiterer Punkt, welcher allerdings bei weitem nicht so schwerwiegend ist wie das Arbeitsspeicherproblem, ist der Einsatz von Windows 7 in der Starter-Edition. Das Betriebssystem bietet zwar zunächst alles um damit arbeiten zu können, geht es aber darüber hinaus, muss der Kunde doch relativ schnell ein Upgrade auf eine vollwertige Windows-Version kaufen. Hier wäre es wünschenswert, wenn diese Option bereits bei der Bestellung zur Verfügung stehen würde um somit eine günstigere OEM-Version einkaufen zu können. Relativiert wird dies jedoch durch den bereits stark gesunkenen Preis für die aktuelle Windows-Version. Ferner bleibt bei der Thematik Betriebssystem abzuwarten, wie sich der Markt für Google´s Betriebssystem Android auf den Netbooks entwickeln wird.

Das nach wie vor eher wenige Netbook-Modelle über 3D-Grafik und HDMI-Ausgang verfügen ist nicht unbedingt als Nachteil zu sehen. Die meisten Benutzer werden diese Geräteklasse vermutlich eher zum Arbeiten nutzen und da fällt dies nicht so schwer ins Gewicht. Durch die fallenden Preise und den Innovationsdruck werden die zukünftigen Netbooks diese Funktionen aber vermutlich auch in naher Zukunft als Standard bereitstellen. Bis dahin ist die fehlende Funktionalität für diejenigen, welche vornehmlich auf Multimediaanwendungen aus sind, noch als ein weiterer Nachteil aufzufassen.

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